April täglich 10-16
Mai-August täglich 10-18
September täglich 10-16




Wir nehmen uns immer die Gruppen, auch ausserhalb diese Öffnungszeiten. Die Hütten sint voll vorberietet Mai 1 – September 30.

DIE SCHLACHT BEI ÅSLE 1389

Das Åsle Mosse, das sich bis nach Åsle by und Åsle Tå erstreckt, ist in die schwedische Geschichte eingegangen.
1364 wurde Albrecht von Mecklenburg zum schwedischen König ernannt. Im Laufe der Zeit machte sich der König jedoch beim schwedischen Reichsrat unbeliebt, weshalb dieser 1388 Margarethe I., Königin von Dänemark und Norwegen, zur schwedischen Regentin ernannte, welche daraufhin die Burg Axevalla hus einnehmen ließ.
 
Am 24. Februar 1389 war das Åsle Moor mit blankem Eis bedeckt. König Albrecht war in Åsle by angekommen. Auf dem Hügel bei Leaby, im Schatten des mächtigen Ålleberg, wartete ein schwedisch-dänisches Heer unter der Führung von Nils Svarteskåning.
Der König war siegessicher, kampfeslustig und ungeduldig. Auf Befehl fallen die Mannen Albrechts an und dringen über das Eis vor; jedoch war der Winter nicht ausreichend kalt gewesen. Die schwer beladenen Pferde brechen durch das Eis, einige von Albrechts Truppen werden von Panik ergriffen und fliehen: Die Katastrophe ist nicht mehr zu verhindern. König Albrecht und sein Sohn Erich werden gefangengenommen und erst 1395 wieder freigelassen. Albrecht kann nach Mecklenburg zurückkehren, wo er bis zu seinem Tod im Jahre 1412 den Herzogstitel innehat. 
 
„König Hosenlos“, wie Königin Margarethe von ihrem Gegenspieler genannt wurde, legte mit dem Sieg den Grundstein für die Kalmarer Union, die Schweden, Norwegen und Dänemark in einem Reich vereinte.
 
Bei der Schlacht bei Åsle sollen die „Ritter von Ålleberg“ zum letzten Mal gesehen worden sein. Es wird behauptet, dass sich zwölf unbekannte Ritter auf der Seite der Königin an den Kämpfen beteiligt haben sollen. Nach der Sage schlafen diese in einem gewaltigen Bergsaal im Inneren des Tafelbergs und sind allzeit bereit, das Dorf bei Gefahr zu verteidigen.